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  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

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Schwimmkurse

Schwimmen lernen bei der Wasserwacht Ortsgruppe Welden

  • Ihr Kind sollte Schwimmanfänger (wassergewöhnt) im Alter zwischen 5 und 10 Jahren sein und in 95 cm tiefem Wasser stehen können (keine Eltern im Hallenbad).

Beim Schwimmunterricht für Anfänger sind drei Hauptaufgaben zu lösen:

1. Der Anfänger muss sich an das Wasser gewöhnen.

2. Der Anfänger muss die Auftriebskraft des Körpers im Wasser kennen lernen.

3. Der Anfänger muss die zweckmäßigen Arm- und Beinbewegungen erlernen, durch die er sich nicht nur über Wasser halten kann, sondern sich gleichzeitig auch fortbewegen kann.

1. Wassergewöhnung Um den Kindern die Scheu vor dem Wasser zu nehmen, beginnt ein Schwimmkurs mit den Wassergewöhnungsübungen. Dabei sollen sich die Kinder spielerisch mit dem Wasser vertraut machen. Wir treffen uns meist mit den Kindern im Kreis um dort beispielsweise zu hüpfen, uns zu drehen, Tiere zu imitieren. Dabei werden Teile des Gesichts untergetaucht und durch Nase und Mund unter Wasser oder spritzend ausgeatmet. Ein Kind, welches das Schwimmen erlernt, sollte sich trauen den Kopf unter Wasser zu tauchen.

2. Auftriebsübungen Im Allgemeinen ist der Mensch schwerer als das Wasser und sinkt daher ab. Nach dem Einatmen ist das spezifische Gewicht des Menschen jedoch oft gleich dem spezifischen Gewicht des Wassers, d.h. der menschliche Körper schwebt nach dem Einatmen im Wasser. Die Auftriebsübungen sollen das Gefühl des Schwebens im Wasser vermitteln und aufzeigen, dass man prinzipiell nicht untergehen kann.

3. Gleitübungen Das Gleiten des gestreckt im Wasser liegenden Körpers bildet den Ausgangspunkt für die ersten Schwimmversuche. Am Treppenstieg drücken sich die Kinder vom Beckenrand ab und lassen sich in gestreckter Lage, bestenfalls mit dem Kopf zwischen den Armen, im Wasser ausgleiten.

4. Erlernen des Brustschwimmens Die Brustschwimmbewegung ist eine komplexe Bewegung, die nicht ganzheitlich erlernt werden kann, sondern in Teilabschnitten erarbeitet werden muss. Dabei wird mit der Beinbewegung begonnen, die den größten Vortrieb gewährleistet. Schwimmen lernt man zwar nur im Wasser, aber Trockenübungen helfen, eine Bewegungsvorstellung zu schaffen und grobe Fehler zu verhüten. Im Wasser werden die meisten Übungen mit Hilfe eines Schwimmbrettes oder der Schwimmnudel durchgeführt.

5. Ablauf einer Schwimmkurs- Einheit von 60 Minuten. Der Ablauf einer Schwimmkurs- Einheit verläuft im Prinzip immer gleich. Die Kinder kommen geduscht ins Schwimmbad, wenn sich alle Kinder auf der Wartebank versammelt haben gehen wir gemeinsam in das Schwimmbecken. Die verschiedenen Übungen zur Wassergewöhnung, Arm- und Beinbewegung, Tauchen oder freies Schwimmen werden dann im Nichtschwimmerbecken durchgeführt. Dabei werden die Kinder nach ihrem individuellen Fortschritt in verschiedene Gruppen eingeteilt. Zum einen kann man sie dadurch besser fördern und zum anderen können wir nur so unserer Aufsichtspflicht nachkommen. Zum Abschluss des Schwimmkurses gibt es einige Minuten spielerische Angebote, wie z.B. Tauchen, Reinspringen, Spritzen, usw. In den Duschen beginnt und endet jeder Schwimmkurs. Wir bitten die Elten ihr Kind selbständig zu duschen und anzuziehen nach dem Schwimmkurs.